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Wie die Psychologin A. Polender und die Ärztinnen G. Eberlin und W. Kruse mit Erfolg bestätigten, eignet sich das autogene Training in abgewandelter, kindgerechter Form bereits mit Kindern im Alter von 4 – 6 Jahren.
Das autogene Training mit Kindern bietet eine Gesundheits- vorsorge in dem Sinne, dass das Kind lernt neue Erfahrungen mit seinem Körper zu machen, den Zusammenhang und die Wechselwirkung zwischen Körperempfindungen und Gefühlen wahrzunehmen.
Es erfährt, dass es seinen Körper durch seine Gedanken selbst beeinflussen und steuern kann, und das sein Körper ihm dann „gehorcht“. So erlebt er eine zunehmende Stärkung des Selbstbewusstseins.
Stellt sich ein Kind z. B. auf Wärme ein, spürt es ein Kribbeln in den Händen und Füßen und eine leichte Wärmezunahme. Oder das Kind spürt, dass sein Herz schneller schlägt, wenn es sich ärgert, wütend oder aufgeregt ist, aber auch wenn es vor Freude aufgeregt ist, weil es z. B. auf das Weihnachts- geschenk vom Christkind wartet.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich das autogene Training im präventiven Bereich sehr bewährt hat.
Je früher ich mit einem Kind angefangen habe zu arbeiten, um so einfacher war es, „wieder auf die richtige Spur zu kommen, kleine Kursänderungen vorzunehmen“, bevor es zu einge- fahrenen Situationen oder zu ernsthaften Krankheitssym- ptomen kam, die sich entweder in der Pubertät bemerkbar gemacht oder sich sogar wie ein „roter Faden“ durch das Leben gezogen hätten.
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