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Kreatives Malen mit Demenz - Patienten

 

 

 

Kreatives Malen mit Demenz - Patienten

Die Psychoanalyse begreift Altern als einen lebenslangen Entwicklungsprozess, der auch bei einer geistigen Krankheit wie Alzheimer bestehen bleibt.

Veränderte Bewältigungsmechanismen von Verlust und Trauer schließen Demenzkranke nicht von der Therapie aus, sondern erfordern von den Therapeuten ein an die Krankheit angepasstes Herangehen. Beim Malen gewinnt dieses theoretische Modell eine praktische Dimension.

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Wie geht man vor und was wird bewirkt?

Das Malen stellt eine Kommunikation zwischen der dementen Person und mir über das Medium Bild her. In der Gruppe oder einzeln und auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung begeben sich Menschen, die nicht selten zuletzt in der Schulzeit einen Pinsel in die Hand genommen hatten, auf eine Reise in das Land der Farben und Formen.

Sie entdecken sich neu, sie lernen dazu. Der Schaffensprozess steht im Mittelpunkt und damit die Begegnung des Menschen mit sich selbst und mit anderen. Im Malen und Gestalten entstehen neue Äußerungsmöglichkeiten.

Kreatives Malen  - entspannt, motiviert, stärkt und verbessert die kognitiven Fähigkeiten

Die Malerei erreicht Demenz - Patienten auf der emotionalen Ebene. Sie arbeitet auf der non - verbalen Ebene mit dem Medium Bild als " Übergangsprojekt ". Sie hat viele Mittel Demenzkranke zu beruhigen, zu motivieren und Ressourcen zu entdecken.

Christiane Borisek, arbeitet seit 2001 als Dozentin für geistig behinderte Menschen und Demenzkranke in nachfolgenden Einrichtungen, Altenheimen und Institutionen der Region, sowie im eigenen Atelier, entweder als Workshop oder ganzjährig. Darüber hinaus werden diese Menschen auch gerne in ihren Privatwohnungen betreut.

Das Selbstvertrauen wird gestärkt. Dadurch verhindert das Malen, dass Menschen in die Phase des Vegetierens kommen. Durch ihre Werke fühlen sich die Patienten nützlich und wertvoll. Sie können sich mit ihren Mitteln ausdrücken und bis zuletzt schöpferisch tätig sein.